Infoveranstaltung

Rückblick:

An der Info- und Austauschveranstaltung vom 28. Februar stellte die Projektleitung über 50 Personen, das Rathaus für Kultur vor. Im Anschluss fanden in Gruppen angeregte Diskussionen über Hoffnungen, Befürchtungen und Ideen statt. Die Projektleitung hat die Ergebnisse ausgewertet und zusammengefasst. Sie fliessen in die weitere Planung ein. 


 

Fragen und Bedenken

Umgang mit historischen Räumlichkeiten: 

Im Rathaus sind einige Räume, wie beispielsweise das Treppenhaus, von historischem Wert. Diesen Räumlichkeiten wird bei der Umnutzung speziell Sorge getragen. Sie werden von Fachleuten und in Absprache mit der Gemeinde und der kantonalen Denkmalpflege restauriert und in Stand gehalten. Eine grosse Zahl der Räume ist jedoch nicht geschützt und nicht von historischem Wert und können deshalb als Ateliers verwendet werden.


Überregionale Vernetzung: 

Das Rathaus für Kultur wird vor allem in den kommenden Monaten und im ersten Betriebsjahr viel Zeit in die Vernetzung investieren. Die Projektleitung wird andere Institutionen besuchen, das Rathaus für Kultur vorstellen und wo möglich Kooperationen aufgleisen.


Sicherheit und Aufsicht: 

Das Rathaus für Kultur ist öffentlich zugänglich, jedoch nie unbeaufsichtigt. Im Rathaus für Kultur wird mehrmals wöchentlich die Geschäftsleitung (Rathausbüro) anwesend sein und die Rathaus Stube wird ebenfalls mehrmals wöchentlich geöffnet sein. Am Abend nach den Öffnungszeiten ist das Rathaus geschlossen. Es wird eine Hausordnung verfasst und eingehalten. 


Nachhaltigkeit des Projektes:
Das Rathaus für Kultur ist als Zwischennutzung auf eine Pilotphase von fünf Jahren angelegt. Danach wird über eine definitive Umnutzung entschieden. Sollte das Rathaus für Kultur den Betrieb nicht über fünf Jahre aufrechterhalten können, übernimmt die Gemeinde die Liegenschaft und definiert eine andere Nutzung.


Räume vermieten, Konkurrenz zum Chössi:

Das Chössi Theater hat mit seiner Atelierwohnung einen anderen Fokus und ein anderes Angebot für Kulturschaffende als das Rathaus für Kultur. In der Atelierwohnung vom Chössi können Theatergruppen für einige Wochen wohnen und intensiv arbeiten. Im Rathaus hingegen werden regelmässige Raumnutzungen angeboten (z.B. 2x wöchentlich für eine Tanzprobe). Die beiden Institutionen können interessierte Nutzer an die jeweils andere Organisation weiterleiten und so voneinander profitieren.


Künstlerische Gesamtleitung:

Für das Rathaus ist keine künstlerische Gesamtleitung vorgesehen. Das Projekt soll breit abgestützt sein und von der Bevölkerung und den Besucher*innen mitgestaltet werden können. Das Ziel ist Bottom-up, nicht Top-down zu arbeiten. Das Projekt soll gut verankert sein, um wachsen zu können.


Lärm:

Das Rathaus für Kultur hält sich an die Nachtruhe und nimmt Rücksicht auf die Anwohner*innen. Bei grösseren Anlässen werden die Anwohner*innen selbstverständlich frühzeitig informiert. Wichtig ist dabei ein Austausch: Zu den Öffnungszeiten des Rathausbüros (Geschäftsstelle) können Anwohner*innen vorbei kommen und Rückmeldungen geben, falls sie sich gestört fühlen.


Konditionen Nutzende:

Nutzende müssen gewisse Konditionen erfüllen, um Teil des Rathauses für Kultur werden zu können (z.B. Organisation von öffentlichen Anlässen, regelmässige oder genau definierte Anwesenheit, Mitwirkung bei grösseren Anlässen, etc.)


Ansprechpersonen:

Ansprechpersonen sind Sirkka Ammann (Nutzende, Presse), Maurin Gregorin (Social Media, Finanzierung), Maura Kressig (Infrastruktur, Finanzierung). Siehe Kontakt



Wünsche

Das wünschen sich die Besucher*innen des Rathauses für Kultur:

Inspirierende Begegnungen — Generationen verbinden — klare Kommunikation und Signaletik — tolle Gemeinschaftsateliers — Austausch mit anderen Kunstschaffenden — Feuer der Initianten soll bleiben — tolle junge Leute mit tausend Ideen — grosser Beitrag zu regionalen Vernetzung — Ausdehnung auf andere leerstehende Räume — breites Angebot an spannenden Veranstaltungen — wieder Freude am Städtli, da es «lebt» — Angebote für und mit Kindern und Jugendlichen — Lichtensteig wird zum Katalysator — Fulminante Startphase — junge Leute zurück holen — neue Leute anziehen — eine Koryphäe als künstlerischen Leiter einstellen — Akzeptanz und Partizipation in der Bevölkerung — wirklich für alle — Nullsummenspiel — bestehende Akteure und Kulturengagierte unterstützen und miteinbeziehen — Grossanlässe und der Mehrzweckhalle — in jedem Quartal eine berühmte Persönlichkeit mit Kult-Status — Fusion mit der mini.wirkstatt — mehr für alle (Gewerbe muss profitieren) — wohnlich bleiben — Beitrag in Sternstunde Kultur im ländlichen Raum

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