Fr, 15.12.23, 19 Uhr
Losen + Schlemmen: Johanna Maria Ott

literarische Zwischengänge + Dinner im LOKAL

«Losen + Schlemmen» — der Name ist Programm: Das LOKAL serviert in Kollaboration mit Gastköch:innen ein feines Menu, die Zwischengänge kredenzt das Rathaus, in Form auserlesener Musiker:innen und Wortartist:innen. Für diese Ausgabe dürfen wir die Autorin Johanna Maria Ott mit Kurzprosa und Gedichten im Rathaus begrüssen. Der Schriftsteller Tim Krohn und die Schauspielerin Mona Petri lesen ihre Texte, die Künstlerin und Musikerin Claude Bühler baut spielerische Klanglandschaften dazu.

Gekocht wird  in dieser Ausgabe von Pascal Hüppi.

Anmelden kannst du dich jetzt schon mit Gästeanzahl (und 3 Knödelvarianten pro Person – siehe im Menu) bei Christof via Mail bis 10.12.23.

Diese Veranstaltung ist barrierefrei, denn das Rathaus für Kultur ist im Dezember mit einer Treppenraupe erschlossen. Falls du diesen Service in Anspruch nehmen möchtest, kannst du dich bei Maura via Mail melden.

Eintritt (mit Essen): 70 CHF (nur in Kombination zu besuchen)
Essen: 50 CHF
Lesung: 20 CHF

Menu: Es knödelt

Griessknödelsuppe

Knödeltrio nach südtiroler Art mit Salatvariation

Knödeloptionen: Speck, Käse, Pilze, Spinat, Randen.
Bitte bei der Anmeldung 3 Sorten pro Person angeben.


Weihnachtlicher Topfenknödel

Johanna Maria Ott

Johanna Maria Ott, die schwer körperbehindert ist, hat ihr erstes Gedicht mit 11 Jahren geschrieben. Früher schrieb sie mit einem Kopfstab, heute mit einer speziellen Tastatur, die sie mit den Augen steuert. 2021 ist im Wörterseh-Verlag ihr Buch «Schreiben ist wie Fliegen» veröffentlicht worden, außerdem sind ihre Texte, die mal ernst, mal frech und witzig sind, mehrfach ausgezeichnet worden.

Tim Krohn

Tim Krohn schrieb unter anderem die Romane «Quatemberkinder» (1998), «Vrenelis Gärtli» (2007), «Die heilige Henni der Hinterhöfe» (2021) und zuletzt «Wir entern ein Engadinerhaus» (2021). Für die Bühne entstanden etwa die Vorlage zum «Einsiedler Welttheater 2013» oder das Libretto zur Oper «Eiger» von Fabian Müller (2021).

Er gewann unter anderem das Berliner Open Mike, den Conrad- Ferdinand-Meyer-Preis, den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung und den Kulturpreis des Kantons Glarus.

Mona Petri

Mona Petri hat in Deutschland und in der Schweiz in über 160 Inszenierungen auf der Bühne gestanden, ist aber ebenso mit rund 40 Produktionen an Filmprojekten beteiligt gewesen und in beiden Bereichen ausgezeichnet worden u.a. mit dem Schweizer Filmpreis. Außerdem arbeitet sie als Dramaturgin. Ihr Engagement im sozialen Bereich fließt auch in ihre Theaterarbeit ein.

Claude Bühler

Claude Bühler baut als Solokünstlerin mit Vorliebe dystopische Soundlandschaften und sonore Luftschlösser aus modularen Feedback-Schlaufen und granularen Klangfragmenten. In der szenischen Lesung mit Johanna-Maria Ott wird Claude die literarischen Welten durch auditive Spaziergänge ergänzen und sich spielerisch mit Hilfe ihrer blinkenden, elektronischen Grätli mit den Texten und Gedichten der Autorin auseinandersetzen.